Demut
Inhalt
Gedanken für deine Woche
Fünf Sätze aus der Predigt, die dich durch den Alltag begleiten. Klicke auf eine Karte, um sie zu teilen.
Dein wahrer Wert kommt nicht aus dir selbst, sondern aus dem, was Gott über dich sagt.
Du bist sündiger, als du ahnst, und in Christus geliebter, als du dir vorstellen kannst.
Demut bedeutet nicht höher, nicht geringer, sondern einfach weniger an sich zu denken.
Gib deine Sorgen, Ängste und Niederlagen an Gott ab – er sorgt sich um dich!
Jeder Erfolg in deinem Leben ist ein Geschenk Gottes, das zur Anbetung und Dankbarkeit einlädt.
Vertiefe das Wort in deiner Kleingruppe
Hier findest du einen beispielhaften Kleingruppen-Guide mit Fragen und Impulsen zu der Predigt. Verwende ihn gerne als Ergänzung zu deiner eigenen Vorbereitung und setze ihn so ein, dass er deine Kleingruppenzeit bereichert.
Phase 1: Ankommen
Einstieg & Icebreaker
- 01
Was fällt dir leichter: Lob anzunehmen und angemessen damit umzugehen oder mit Kritik und Rückschlägen gelassen umzugehen?
- 02
Gibt es Situationen, in denen du merkst, dass du zu sehr über dich selbst nachdenkst – sei es aus Stolz oder Selbstzweifel?
Phase 2: Deep Dive
Gesprächsfragen
Jochen betonte, dass Demut bedeutet, auf das zu vertrauen, was Gott über uns sagt – nicht mehr, nicht weniger. Was sind ein oder zwei Wahrheiten, die Gott über dich in der Bibel ausspricht, die dir besonders Halt geben?
Die Aussage von Timothy Keller: 'Ich bin in mir selbst sündiger, als ich je befürchtet habe, und in Christus geliebter, als ich je gehofft habe' fasst Demut gut zusammen. Wie erlebst du diese Spannung in deinem Alltag? Wann spürst du deine Sünde, wann Gottes unverdiente Liebe?
Demut bedeutet, 'nicht höher, nicht geringer, sondern einfach weniger an sich zu denken'. Was könnte es für dich oder uns als Gruppe konkret bedeuten, in dieser Woche weniger an uns selbst zu denken und mehr auf Gott und unsere Mitmenschen zu schauen?
Paulus warnt vor einer 'falschen Demut', die sich durch selbst auferlegte Regeln und äußere Scheindemut zeigt, aber im Kern stolz ist. Wo siehst du die Gefahr, in diese Falle zu tappen, und wie können wir echte Demut von falscher unterscheiden?
Das 'Abgeben' von Sorgen, Ängsten, Zweifeln und Niederlagen an Gott wurde als ein Weg zur Demut genannt. Was fällt dir momentan am schwersten, an Gott abzugeben, und warum? Wie könnte dieser Schritt dir helfen, dich unter Gottes Hand zu demütigen?
Das 'Anbeten' und 'Dankbarsein' für Erfolge, Begabungen und alles, was wir empfangen haben, ist der andere Weg zur Demut. Welchen Erfolg in deinem Leben hast du bisher vielleicht zu sehr dir selbst zugeschrieben, anstatt Gott dafür zu danken? Was würde sich ändern, wenn du diesen Erfolg als sein Geschenk betrachtest?
Phase 3: Umsetzung
Anwendung im Alltag
Nimm dir bewusst eine Sorge, eine Angst oder eine Niederlage, die dich diese Woche belastet, und gib sie im Gebet Gott ab. Vertraue darauf, dass er für dich sorgt und dich entlasten möchte (1. Petrus 5,6-7).
Mache eine Liste von 3-5 Dingen, Begabungen oder Erfolgen in deinem Leben, für die du Gott danken kannst, anstatt sie dir selbst zuzuschreiben. Nimm dir Zeit, ihn dafür anzubeten und ihm die Ehre zu geben (1. Korinther 4,7).
Überlege dir konkret, wie du diese Woche weniger an dich selbst und mehr an andere denken kannst (Philipper 2,4). Frage aktiv nach den Nöten deiner Mitmenschen und biete dort, wo du kannst, praktische Hilfe, ein offenes Ohr oder Gebet an.
Abschluss
Gemeinsames Gebet
Jesus, wir bitten dich um ein Herz, das die Wahrheit über uns selbst annimmt – dass wir sündig sind und doch unendlich geliebt. Hilf uns, nicht mehr oder weniger von uns zu denken, als du es tust.
Himmlischer Vater, wir möchten von Selbstsucht und Stolz frei werden. Schenke uns die Demut, die sich nicht um uns selbst dreht, sondern um dich und um die Menschen, die du uns anvertraut hast.
Herr, wir beten, dass unsere Demut durch das 'Abgeben' unserer Lasten und das 'Anbeten' deines Namens im Alltag sichtbar wird. Mögen andere durch unser demütiges Leben deine Liebe und die gute Nachricht von Jesus erkennen.