Wie Fremde ein Zuhause finden
Inhalt
Gedanken für deine Woche
Fünf Sätze aus der Predigt, die dich durch den Alltag begleiten. Klicke auf eine Karte, um sie zu teilen.
Je mehr wir verstehen, wie Gott uns als Fremde annahm, desto mehr können wir andere annehmen.
Zuhause ist ein Ort, wo du geliebt, angenommen und geborgen bist, genau so wie du bist.
Wenn wir Menschen mit Gastfreundschaft begegnen, begegnen wir Gott selbst.
Das Evangelium kommt oft mit dem Haustürschlüssel – öffne dein Zuhause.
Ein freundliches Lächeln oder ein 'Hallo' kann der erste Schritt sein, um jemandem Heimat zu schenken.
Vertiefe das Wort in deiner Kleingruppe
Hier findest du einen beispielhaften Kleingruppen-Guide mit Fragen und Impulsen zu der Predigt. Verwende ihn gerne als Ergänzung zu deiner eigenen Vorbereitung und setze ihn so ein, dass er deine Kleingruppenzeit bereichert.
Phase 1: Ankommen
Einstieg & Icebreaker
- 01
Wann hast du dich zuletzt in einer Situation oder Umgebung ein bisschen 'fremd' oder 'nicht ganz zugehörig' gefühlt? Was hat das mit dir gemacht?
- 02
Was bedeutet für dich persönlich 'Zuhause sein' und welche Gefühle verbindest du damit?
Phase 2: Deep Dive
Gesprächsfragen
Jens hat erzählt, dass wir Menschen Fremdem oft erstmal mit Skepsis begegnen. Wo hast du diese 'Hemmung vor dem Fremden' bei dir selbst schon beobachtet?
Die Predigt betont: Je mehr wir verstehen, wie sehr Gott uns selbst als 'Fremde' angenommen hat, desto mehr können wir andere annehmen. Was bedeutet diese Erkenntnis für dein persönliches Leben mit Gott?
Abraham hat in 1. Mose 18 Gastfreundschaft in beeindruckender Weise gezeigt (sofort aufspringen, das Beste geben, persönlich dienen). Welcher Aspekt seines Handelns inspiriert oder überrascht dich am meisten?
Josh hat von seiner Motivation und den konkreten Schritten seiner Familie berichtet. Was ermutigt dich daran, und welche (vielleicht auch unbehaglichen) Gefühle kommen bei dir auf, wenn du an solche Schritte denkst?
Gastfreundschaft kostet – Zeit, Energie, manchmal auch Geld. Wo siehst du den größten Segen oder Gewinn, der entsteht, wenn wir uns bewusst auf Fremde zubewegen und sie aufnehmen?
Welche kleinen Schritte der Gastfreundschaft (wie ein Lächeln, ein 'Hallo' oder eine Einladung zum Kaffee) könntest du in dieser Woche bewusst ausprobieren, um Menschen ein Gefühl von 'Zuhause' zu geben?
Phase 3: Umsetzung
Anwendung im Alltag
Nimm dir diese Woche bewusst vor, auf neue oder dir noch unbekannte Gesichter in der Gemeinde, auf der Arbeit oder in deinem Viertel zu achten. Versuche, jemandem mit einem freundlichen Lächeln oder einem 'Hallo' zu begegnen.
Lade eine Person, die du noch nicht gut kennst oder die dir besonders auffällt, zu einem einfachen Kaffee oder Getränk (z.B. nach dem Gottesdienst, in einem Café oder zu dir nach Hause) ein, um ins Gespräch zu kommen.
Nimm dir Zeit, über die bedingungslose Annahme nachzudenken, die Gott dir in Jesus Christus schenkt. Wie kann dieses Bewusstsein deine Haltung und Offenheit gegenüber anderen 'Fremden' verändern?
Abschluss
Gemeinsames Gebet
Beten wir, dass Gott unsere Herzen für Fremde öffnet und uns hilft, sie mit der gleichen Liebe und Annahme zu empfangen, die wir selbst von ihm erfahren haben.
Bitten wir um Mut, erste Schritte der Gastfreundschaft zu gehen – sei es ein Lächeln, ein offenes Gespräch oder das Öffnen der eigenen Tür – und dabei seine Führung zu erleben.
Beten wir für alle Menschen, die sich fremd, einsam oder nicht dazugehörig fühlen, dass sie durch unsere Gemeinde und unser Handeln ein Stück Heimat, Liebe und Gottes Nähe erfahren.