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Predigt
Willkommen Zuhause

Wie Fremde ein Zuhause finden

Sprecher
Datum22.01.2023
Dauer
schedule38:52 Min.

Inhalt

Philoxenia ist die Liebe zum Fremden. Es fällt uns schwer, fremde zu lieben und sie zu integrieren, aber das ist unser Auftrag! Das ist die Kernpredigt zum Thema Philoxenia. In der Bibel war es immer wieder ein Schlüssel, dass Fremde aufgenommen wurden (Engel beherbergt; Apostel aufgenommen); Umgang mit Fremden war im AT schon besonders positiv geregelt (im Gegensatz zu den Nachbarreligionen)
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Bibelstellen
Inspiration

Gedanken für deine Woche

Fünf Sätze aus der Predigt, die dich durch den Alltag begleiten. Klicke auf eine Karte, um sie zu teilen.

Fokus Tag 2 Gedanke für heute
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Je mehr wir verstehen, wie Gott uns als Fremde annahm, desto mehr können wir andere annehmen.
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Fokus Tag 1
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Zuhause ist ein Ort, wo du geliebt, angenommen und geborgen bist, genau so wie du bist.
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Fokus Tag 3
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Wenn wir Menschen mit Gastfreundschaft begegnen, begegnen wir Gott selbst.
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Fokus Tag 4
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Das Evangelium kommt oft mit dem Haustürschlüssel – öffne dein Zuhause.
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Fokus Tag 5
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Ein freundliches Lächeln oder ein 'Hallo' kann der erste Schritt sein, um jemandem Heimat zu schenken.
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Community Guide

Vertiefe das Wort in deiner Kleingruppe

Hier findest du einen beispielhaften Kleingruppen-Guide mit Fragen und Impulsen zu der Predigt. Verwende ihn gerne als Ergänzung zu deiner eigenen Vorbereitung und setze ihn so ein, dass er deine Kleingruppenzeit bereichert.

Phase 1: Ankommen

Einstieg & Icebreaker

  • 01

    Wann hast du dich zuletzt in einer Situation oder Umgebung ein bisschen 'fremd' oder 'nicht ganz zugehörig' gefühlt? Was hat das mit dir gemacht?

  • 02

    Was bedeutet für dich persönlich 'Zuhause sein' und welche Gefühle verbindest du damit?

Phase 2: Deep Dive

Gesprächsfragen

Jens hat erzählt, dass wir Menschen Fremdem oft erstmal mit Skepsis begegnen. Wo hast du diese 'Hemmung vor dem Fremden' bei dir selbst schon beobachtet?

Die Predigt betont: Je mehr wir verstehen, wie sehr Gott uns selbst als 'Fremde' angenommen hat, desto mehr können wir andere annehmen. Was bedeutet diese Erkenntnis für dein persönliches Leben mit Gott?

Abraham hat in 1. Mose 18 Gastfreundschaft in beeindruckender Weise gezeigt (sofort aufspringen, das Beste geben, persönlich dienen). Welcher Aspekt seines Handelns inspiriert oder überrascht dich am meisten?

Josh hat von seiner Motivation und den konkreten Schritten seiner Familie berichtet. Was ermutigt dich daran, und welche (vielleicht auch unbehaglichen) Gefühle kommen bei dir auf, wenn du an solche Schritte denkst?

Gastfreundschaft kostet – Zeit, Energie, manchmal auch Geld. Wo siehst du den größten Segen oder Gewinn, der entsteht, wenn wir uns bewusst auf Fremde zubewegen und sie aufnehmen?

Welche kleinen Schritte der Gastfreundschaft (wie ein Lächeln, ein 'Hallo' oder eine Einladung zum Kaffee) könntest du in dieser Woche bewusst ausprobieren, um Menschen ein Gefühl von 'Zuhause' zu geben?

Phase 3: Umsetzung

Anwendung im Alltag

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Nimm dir diese Woche bewusst vor, auf neue oder dir noch unbekannte Gesichter in der Gemeinde, auf der Arbeit oder in deinem Viertel zu achten. Versuche, jemandem mit einem freundlichen Lächeln oder einem 'Hallo' zu begegnen.

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Lade eine Person, die du noch nicht gut kennst oder die dir besonders auffällt, zu einem einfachen Kaffee oder Getränk (z.B. nach dem Gottesdienst, in einem Café oder zu dir nach Hause) ein, um ins Gespräch zu kommen.

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Nimm dir Zeit, über die bedingungslose Annahme nachzudenken, die Gott dir in Jesus Christus schenkt. Wie kann dieses Bewusstsein deine Haltung und Offenheit gegenüber anderen 'Fremden' verändern?

Abschluss

Gemeinsames Gebet

Beten wir, dass Gott unsere Herzen für Fremde öffnet und uns hilft, sie mit der gleichen Liebe und Annahme zu empfangen, die wir selbst von ihm erfahren haben.

Bitten wir um Mut, erste Schritte der Gastfreundschaft zu gehen – sei es ein Lächeln, ein offenes Gespräch oder das Öffnen der eigenen Tür – und dabei seine Führung zu erleben.

Beten wir für alle Menschen, die sich fremd, einsam oder nicht dazugehörig fühlen, dass sie durch unsere Gemeinde und unser Handeln ein Stück Heimat, Liebe und Gottes Nähe erfahren.