Wo bist du, Gott?
Inhalt
Gedanken für deine Woche
Fünf Sätze aus der Predigt, die dich durch den Alltag begleiten. Klicke auf eine Karte, um sie zu teilen.
Wenn deine Kraft schwindet, lass dich im Gebet von Geschwistern tragen.
Bringe Gott deine ungefilterten Emotionen im Leid – er hört zu.
Entscheide dich, auf Gottes Gnade zu vertrauen – auch wenn sich dein Leid nicht ändert.
Gott meint es gut mit dir, auch wenn der Schmerz des Leidens im Moment unverständlich ist.
Leid hat das Potenzial, dich in eine tiefere Beziehung zu Jesus hineinwachsen zu lassen.
Vertiefe das Wort in deiner Kleingruppe
Hier findest du einen beispielhaften Kleingruppen-Guide mit Fragen und Impulsen zu der Predigt. Verwende ihn gerne als Ergänzung zu deiner eigenen Vorbereitung und setze ihn so ein, dass er deine Kleingruppenzeit bereichert.
Phase 1: Ankommen
Einstieg & Icebreaker
- 01
Wenn du an 'Segen' denkst – was kommt dir da als Erstes in den Sinn? Und gab es eine Zeit, in der sich deine Vorstellung davon verändert hat?
- 02
Wann hast du das letzte Mal gespürt, dass Gott dir in einer schwierigen Situation nahe war, auch wenn sich die Umstände nicht sofort geändert haben?
Phase 2: Deep Dive
Gesprächsfragen
Benni sprach von einem Gottesbild, das besagt: 'Gott ist ein guter Gott, der kümmert sich und macht mein Leben noch besser.' Was passiert mit diesem Gottesbild, wenn Leid in unser Leben tritt? Hast du das selbst schon erlebt?
David klagt in Psalm 13 seine ungefilterten Emotionen vor Gott aus. Wie fällt es dir, deine Wut, Enttäuschung oder Verzweiflung offen vor Gott auszudrücken? Warum ist das wichtig, auch wenn es sich falsch anfühlen mag?
Nach dem Klagen kommt das Bitten: David fordert Gott auf, einzugreifen. Wann fällt es dir leicht, Gott konkret und ausdauernd um Hilfe zu bitten, und wann wird es schwer, daran festzuhalten?
Jochen und Benni erzählten, wie sie durch Gemeinschaft und das Vertrauen auf Gottes Gnade inneren Frieden fanden, auch wenn das Leid noch da war. Welche Rolle spielt für dich die Gemeinschaft (z.B. ein Hauskreis) in Leidenszeiten?
David entscheidet sich trotz allem Leid auf Gottes Gunst (Gnade) zu hoffen und ein Loblied zu singen. Was bedeutet es für dich, 'auf Gottes Gnade zu bauen' und wie kann das im Leid Trost spenden?
Die Geschichte vom Vater und dem Baby, dem Blut abgenommen wird: Wie hilft uns dieses Bild, Gottes Absichten im Leid besser zu verstehen, auch wenn es uns wehtut und wir es nicht gleich einordnen können?
Phase 3: Umsetzung
Anwendung im Alltag
Nimm dir diese Woche bewusst Zeit, um Gottes Gnade neu zu entdecken. Lies dazu zum Beispiel Epheser 1,3-14 und Epheser 2,4-10 und notiere dir, welche Segnungen du bereits in Christus hast – unabhängig von deinen Umständen.
Überlege, welcher der drei Schritte Davids (Klagen, Bitten, auf Gottes Gnade hoffen) für dich gerade am relevantesten ist. Nimm dir vor, diesen Schritt in der kommenden Woche bewusst zu gehen, sei es im persönlichen Gebet oder im Gespräch mit einem vertrauten Geschwister.
Wenn du in einer Leidensphase steckst oder du weißt, dass jemand in deinem Umfeld leidet: Sprich bewusst mit jemandem darüber (im Hauskreis, mit einem Freund/einer Freundin oder Pastor). Lass dich ermutigen und bete miteinander.
Abschluss
Gemeinsames Gebet
Herr, wir bitten dich um den Mut, unsere ungefilterten Emotionen, unsere Fragen und unseren Schmerz ehrlich vor dich zu bringen. Hilf uns, dir zu vertrauen, auch wenn wir dich nicht verstehen.
Vater, wir bitten dich um Ausdauer im Gebet für uns selbst und für unsere leidenden Geschwister. Schenke uns eine Gemeinschaft, die uns trägt und für uns betet, wenn unsere eigene Kraft und unser Glaube schwinden.
Heiliger Geist, wir bitten dich, dass wir deine Liebe und Gnade auch inmitten unseres Leidens neu erkennen. Eröffne uns die Augen für die unzähligen Segnungen, die wir in Jesus haben, damit wir dir vertrauen und dich loben können, egal was kommt.