Die Kunst gesunden Glaubens
Inhalt
Gedanken für deine Woche
Fünf Sätze aus der Predigt, die dich durch den Alltag begleiten. Klicke auf eine Karte, um sie zu teilen.
Ein Glaube, der Gott kennt, muss unser Leben verändern – nicht nur unsere Worte.
Ein gesunder Glaube beginnt mit der ehrlichen Erkenntnis unserer geistlichen Probleme.
Gott wünscht sich unser Herz, nicht nur unsere Einhaltung menschlicher Regeln.
Alle Kraft unseres Glaubens ruht allein auf Jesus Christus, dem Gekreuzigten.
Ein gesunder Glaube führt uns zu guten Werken, die für alle Menschen nützlich sind.
Vertiefe das Wort in deiner Kleingruppe
Hier findest du einen beispielhaften Kleingruppen-Guide mit Fragen und Impulsen zu der Predigt. Verwende ihn gerne als Ergänzung zu deiner eigenen Vorbereitung und setze ihn so ein, dass er deine Kleingruppenzeit bereichert.
Phase 1: Ankommen
Einstieg & Icebreaker
- 01
Louis hat am Anfang der Predigt vom Thema „Krankheitseinsicht“ gesprochen. Was ist eine Herausforderung oder eine schwierige Erkenntnis in deinem Leben (nicht unbedingt im Glauben), die du erst lernen musstest zu „sehen“ oder zu „verstehen“, aber letztendlich sehr gut für dich war?
- 02
Die Predigt trägt den Titel „Die Kunst gesunden Glaubens“. Was kommt dir spontan in den Sinn, wenn du an „gesunden Glauben“ denkst?
Phase 2: Deep Dive
Gesprächsfragen
Louis sprach über die Notwendigkeit einer „Krankheitseinsicht“ im Glauben. Gibt es Bereiche in deinem oder eurem Glaubensleben, wo es dir/euch schwerfällt zuzugeben, dass etwas nicht ganz gesund ist oder geändert werden muss?
Die Predigt thematisierte zwei Extreme: Gesetzlosigkeit (Gott in Werken verleugnen) und Gesetzlichkeit (menschliche Regeln über Gottes Wort stellen). Wo siehst du persönlich oder in den Gemeinden heute die größere Gefahr? Warum?
Paulus kritisierte, dass auf Kreta falsche Lehrer aus „schändlichem Gewinn“ lehrten. Gibt es auch heute „Motivationen“ oder „Anreize“, die uns oder andere dazu bringen können, Dinge zu lehren oder zu praktizieren, die nicht biblisch sind oder von Jesus ablenken?
„Den Reinen ist alles rein...“ (Titus 1,15) – dieser Vers wurde im Kontext von Essensvorschriften und dem Sabbat genannt. Was bedeutet dieser Vers für dich persönlich, wenn es um Freiheit im Glauben geht, und wo könnten die Grenzen dieser Freiheit liegen?
Louis erwähnte, dass wir uns oft mehr von „außerbiblischen Dingen“ (YouTube, Internet, bestimmten Predigern) beeinflussen lassen als vom Wort Gottes. Welche Einflüsse bemerkst du in deinem Leben und wie kannst du sicherstellen, dass Gottes Wort die oberste Autorität bleibt?
Das Kreuz und Gottes Gnade in Jesus Christus wurden als das Zentrum eines gesunden Glaubens hervorgehoben. Was bedeutet es für dich ganz praktisch, Jesus und sein vollbrachtes Werk am Kreuz im Zentrum deines Glaubens zu halten?
Phase 3: Umsetzung
Anwendung im Alltag
Nimm dir diese Woche bewusst Zeit, um zu reflektieren, welche externen Einflüsse (Medien, Personen, Traditionen) deinen Glauben am stärksten prägen. Prüfe diese im Licht der Bibel und identifiziere einen Bereich, in dem du dich bewusster auf Gottes Wort konzentrieren möchtest.
Lies Galater 5,19-21 (die Werke des Fleisches) und sei ehrlich zu dir selbst: Gibt es Bereiche der Gesetzlosigkeit in deinem Leben, die du bisher gerechtfertigt hast? Bete um Umkehr und bitte Gott, dir zu helfen, diese Sünde zu bekämpfen, anstatt sie zu dulden.
Wenn der Heilige Geist dich dazu führt: Suche bewusst das Gespräch mit jemandem, dem du vielleicht in der Vergangenheit mit Härte oder „außerbiblischer Strenge“ begegnet bist, und bitte um Vergebung. Übe dich darin, Barmherzigkeit und Liebe zu zeigen, auch wenn ihr unterschiedliche Ansichten habt.
Abschluss
Gemeinsames Gebet
Beten wir, dass Gott uns eine ehrliche „Krankheitseinsicht“ schenkt, wo unser Glaube nicht gesund ist – sei es durch Gesetzlosigkeit oder durch Gesetzlichkeit.
Beten wir, dass Jesus Christus, sein Kreuz und Gottes unverdiente Gnade das unerschütterliche Zentrum unseres persönlichen Glaubens und unserer Gemeinde sind.
Beten wir um die Kraft des Heiligen Geistes, damit wir gute Werke tun, die Gott ehren und den Menschen dienen, und dass unser Umgang miteinander von Barmherzigkeit und Liebe geprägt ist.