Berufung unklar?
Inhalt
Gedanken für deine Woche
Fünf Sätze aus der Predigt, die dich durch den Alltag begleiten. Klicke auf eine Karte, um sie zu teilen.
Deine Berufung beginnt, wenn du eine Not erkennst, Leidenschaft spürst und deine Fähigkeiten einsetzt.
In Jesus Christus sind wir Gottes Meisterstück, geschaffen für gute Werke.
Wenn Gott dich pausiert, dann positioniert er dich für deinen nächsten Schritt.
Wartezeiten werden niemals verschwendete Zeit sein, denn Gott nutzt sie zur Vorbereitung.
Sei treu in kleinen Dingen; Gott wird dir Großes anvertrauen.
Vertiefe das Wort in deiner Kleingruppe
Hier findest du einen beispielhaften Kleingruppen-Guide mit Fragen und Impulsen zu der Predigt. Verwende ihn gerne als Ergänzung zu deiner eigenen Vorbereitung und setze ihn so ein, dass er deine Kleingruppenzeit bereichert.
Phase 1: Ankommen
Einstieg & Icebreaker
- 01
Wenn du an deine Kindheit denkst: Was wolltest du 'mal werden' und wie hat sich dieser Traum bis heute verändert (oder auch nicht)?
- 02
Gab es in deinem Leben schon mal eine Phase, in der du das Gefühl hattest, 'pausiert' zu sein oder festzustecken, ohne den nächsten Schritt zu sehen?
Phase 2: Deep Dive
Gesprächsfragen
Markus hat am Anfang die Behauptung aufgestellt, dass viele von uns Schwierigkeiten mit dem Thema 'Berufung' haben. Was bedeutet 'Berufung' für dich persönlich? Gibt es Missverständnisse oder Ängste, die du damit verbindest?
Die Predigt sagte: 'Wenn Gott dich pausiert, positioniert er dich.' Kannst du eine Situation in deinem Leben identifizieren, die sich wie eine Wartezeit oder ein Umweg anfühlte, und im Rückblick erkennst du, wie Gott dich dort positioniert oder vorbereitet hat?
Nehemia hat in seiner Wartezeit gebetet und geplant, um seine Vision umzusetzen. Was kannst du konkret tun, um in einer aktuellen Wartezeit oder Unsicherheit nicht passiv zu bleiben, sondern aktiv Gottes Führung zu suchen?
In Epheser 2,10 steht, dass wir Gottes Meisterstück sind und zu guten Werken geschaffen wurden. Welche Not in deinem Umfeld oder welche Leidenschaft in deinem Herzen nimmst du wahr, bei der du das Gefühl hast, dass Gott dich dafür gebrauchen könnte?
Jesus sagt in Matthäus 25,21: 'In kleinen Dingen bist du treu gewesen, darum werde ich dir großes anvertrauen.' Wo siehst du in deinem Alltag 'kleine Dinge' oder Aufgaben, in denen du diese Woche besonders bewusst treu sein könntest?
Welche 'Glaubenssätze' (z.B. 'Du brauchst einen sicheren Job', 'Ich bin zu jung/alt', 'Ich kann das nicht') oder Ängste halten dich vielleicht davon ab, Gottes Führung in deiner Berufung voll zu vertrauen oder einen nächsten Schritt zu wagen?
Phase 3: Umsetzung
Anwendung im Alltag
Nimm dir diese Woche bewusst Zeit (vielleicht sogar mit einer Fastenzeit), um zu beten und Gott zu fragen: 'Herr, was ist der nächste Schritt, den du mir aufs Herz legst? Wofür positionierst du mich gerade hier?'
Wähle eine 'kleine Sache' in deinem Alltag (zu Hause, bei der Arbeit, in der Gemeinde) aus und versuche, sie diese Woche besonders treu und gewissenhaft zu tun, mit dem Gedanken, dass Gott dich dadurch für Größeres vorbereitet.
Teile mit jemandem (in der Gruppe oder einem Freund) eine Not oder Leidenschaft, die Gott dir aufs Herz gelegt hat. Bitte um ehrliches Feedback und Gebet dafür.
Abschluss
Gemeinsames Gebet
Dass Gott uns hilft, unsere 'Wartezeiten' als wertvolle Zeiten der Vorbereitung und Positionierung zu sehen und durchzuhalten, auch wenn wir den Sinn noch nicht erkennen.
Für Mut und Treue, die 'kleinen Dinge' unseres Alltags für Gott zu tun und ihm in vollem Vertrauen auf seine Führung zu folgen, selbst wenn der Weg unklar erscheint.
Dass Gott uns die Augen öffnet für die Nöte in unserer Welt und die Leidenschaften in unseren Herzen, die er nutzen möchte, und uns klar zeigt, wo und wie wir in unsere 'guten Werke' hineinwachsen können.