Jesus begegnet dir im Leid
Inhalt
Gedanken für deine Woche
Fünf Sätze aus der Predigt, die dich durch den Alltag begleiten. Klicke auf eine Karte, um sie zu teilen.
Jesus ist nicht nur traurig, er ist zornig auf das Leid und den Tod selbst.
Christsein ist kein Versprechen für ein leidfreies Leben, sondern eine Zusage für Gottes Gegenwart im Leid.
Jesus gibt uns vielleicht keine Antwort auf das 'Warum' des Leidens, aber er ist die Lösung.
Jesus hat das Leid am Kreuz besiegt, um dich von seiner Macht zu befreien.
Jesu Liebe bedeutet, im Leiden zu wissen, dass Gott uns tatsächlich liebt.
Vertiefe das Wort in deiner Kleingruppe
Hier findest du einen beispielhaften Kleingruppen-Guide mit Fragen und Impulsen zu der Predigt. Verwende ihn gerne als Ergänzung zu deiner eigenen Vorbereitung und setze ihn so ein, dass er deine Kleingruppenzeit bereichert.
Phase 1: Ankommen
Einstieg & Icebreaker
- 01
Wenn du an Situationen denkst, in denen Menschen Leid erleben – dein eigenes oder das anderer – was ist dann oft die erste Frage, die dir in den Sinn kommt oder die du hörst?
- 02
Die Predigt spricht vom Leid in der Welt. Gibt es ein bestimmtes Ereignis oder eine Situation, die dich in letzter Zeit besonders zum Nachdenken über dieses Thema gebracht hat?
Phase 2: Deep Dive
Gesprächsfragen
Der Prediger sagt, dass die Frage 'Warum lässt Gott Leid zu?' zwar legitim, aber nicht die entscheidende Frage ist. Welche Rolle spielt diese Frage für dich persönlich, wenn du oder Menschen um dich herum Leid erleben?
Wir haben gehört, dass der christliche Glaube kein 'leidfreies Leben' verspricht. Wie passt diese Aussage zu deinem Verständnis von Gott und Glauben? Fordert sie dich vielleicht heraus?
David erzählte, wie er als Atheist im Leid zu beteten begann und trotz des Todes seiner Mutter zum Glauben fand. Was können wir aus seiner Geschichte über Gottes Nähe im Leid und die Kraft des Gebets lernen?
Jesus weinte und war 'erfüllt von Zorn und Schmerz' angesichts des Todes von Lazarus. Was sagt uns diese tiefe emotionale Reaktion Jesu über sein Herz für uns und unsere leidvolle Welt?
Anstatt eine theoretische Antwort auf das 'Warum' des Leidens zu geben, bietet Jesus sich selbst als die 'Lösung' an. Was bedeutet diese 'Lösung' für dich ganz persönlich und praktisch in deinem Alltag?
Das Zitat von C.S. Lewis besagt: 'Jesus Liebe zu uns bedeutet nicht, dass wir nie wieder leiden müssen. Seine Liebe bedeutet aber auch, im Leiden zu wissen, dass Gott uns tatsächlich liebt.' Welche Bedeutung hat dieser Satz für dich in Zeiten des Leidens?
Phase 3: Umsetzung
Anwendung im Alltag
Nimm dir in dieser Woche bewusst Zeit, ein Leid, das dich beschäftigt (dein eigenes oder das einer anderen Person), im Gebet vor Jesus zu bringen. Sprich mit ihm darüber, auch wenn du keine Antworten auf das 'Warum' hast.
Überlege, wen du in dieser Woche trösten oder unterstützen kannst, der Leid erlebt. Sei dabei achtsam und ein präsenter Begleiter, der wie Jesus mit anpackt und dabei ist, ohne platte Antworten zu geben.
Wenn du dich das nächste Mal mit der Frage nach dem 'Warum' des Leidens beschäftigst, versuche bewusst, deinen Blick auf Jesus, die 'Lösung', zu richten und darauf zu vertrauen, dass er versteht und handelt, auch wenn wir es nicht tun.
Abschluss
Gemeinsames Gebet
Bete für Menschen in deinem Umfeld oder in der Welt, die gerade viel Leid erleben – dass sie Gottes Nähe spüren und Trost und Hoffnung finden.
Bitte Gott, dir zu helfen, ihm auch dann zu vertrauen und dich an ihn zu wenden, wenn du kein 'Warum' auf deine Fragen erhältst und dich hilflos fühlst.
Bete darum, dass du in Momenten des Leidens nicht die Liebe Gottes anzweifelst, sondern dich an seinen Zorn auf das Leid selbst erinnerst und daran, dass er die ultimative Lösung ist.