Ich bin nicht was ich leiste
Inhalt
Gedanken für deine Woche
Fünf Sätze aus der Predigt, die dich durch den Alltag begleiten. Klicke auf eine Karte, um sie zu teilen.
Gottes Liebe musst du dir nicht verdienen, sie ist ein unverdientes Geschenk.
Dein Wert ist nicht, was du leistest – er ist, wer du in Christus bist.
Jesus lädt dich ein: Gib Ihm deine Lasten, empfange Seine Ruhe.
Ruhe mit Gott ist keine Leistungsbremse, sondern ein Teil deiner Hingabe.
Gottes Lohn ist nicht verdient, sondern ein Geschenk Seiner grenzenlosen Großzügigkeit.
Vertiefe das Wort in deiner Kleingruppe
Hier findest du einen beispielhaften Kleingruppen-Guide mit Fragen und Impulsen zu der Predigt. Verwende ihn gerne als Ergänzung zu deiner eigenen Vorbereitung und setze ihn so ein, dass er deine Kleingruppenzeit bereichert.
Phase 1: Ankommen
Einstieg & Icebreaker
- 01
Gibt es einen Spruch oder eine Erfahrung aus deiner Kindheit oder Jugend, die dich besonders geprägt hat, was Leistung und Wert angeht?
- 02
Was bringt dich im Alltag eher unter Druck: die Erwartungen von anderen Menschen oder deine eigenen hohen Ansprüche?
Phase 2: Deep Dive
Gesprächsfragen
Die Predigt sprach vom 'Wenn-Dann-Prinzip' in unserer Gesellschaft. Wo begegnest du diesem Prinzip in deinem Leben oder in deinem Umfeld?
Der Prediger sagte, dass wir Gottes hohen Maßstab (100% Perfektion) nicht erfüllen können. Wie fühlst du dich, wenn du über diese Wahrheit nachdenkst?
Die Einladung Jesu 'Kommt alle zu mir, die ihr geplagt und mit schweren Lasten beschwert seid. Und ich werde euch Ruhe geben' (Matthäus 11,28) ist zentral. Was bedeutet 'Gnade' für dich persönlich in diesem Zusammenhang?
Jesus bekam seine Identität ('Mein geliebter Sohn') *bevor* er etwas geleistet hatte. Wie verändert es dein Selbstverständnis, wenn du weißt, dass deine Identität als Kind Gottes nicht von deinen Leistungen abhängt?
Auch als Christ kämpfen wir oft noch mit Leistungsdenken. In welchen Bereichen fällt es dir am schwersten, vom Leistungsprinzip loszulassen und ganz in der Gnade zu leben?
Der Prediger betonte den 'Rhythmus aus Ruhezeit mit Gott und Action für Gott'. Welche Rolle spielt bewusste Ruhezeit in deinem Leben, und was macht es dir schwer, diese zu finden oder zu genießen?
Phase 3: Umsetzung
Anwendung im Alltag
Identität bewusst machen: Schreibe dir den Satz 'Ich bin nicht, was ich leiste. Meine Identität kommt von Jesus. Ich bin Gottes geliebtes Kind.' auf und sprich ihn dir in den kommenden Tagen immer wieder bewusst zu, besonders in Momenten des Drucks oder Vergleichs.
Ruhezeit einplanen: Nimm dir diese Woche bewusst eine 'Ruhezeit mit Gott' – sei es eine halbe Stunde, ein Nachmittag oder sogar ein ganzer Tag. Fokussiere dich darauf, einfach bei Gott zu sein, ohne etwas leisten zu müssen oder eine 'To-Do-Liste' abzuhaken.
Last abgeben: Identifiziere einen Bereich in deinem Leben, in dem du aktuell großen Leistungsdruck verspürst. Übergib diese Last Jesus im Gebet und vertraue darauf, dass er deine Anstrengung und dein Versagen kennt und dir Ruhe schenken möchte.
Abschluss
Gemeinsames Gebet
Dass wir als Einzelne und als Gruppe immer mehr die Freiheit und Ruhe erleben, die Jesus uns schenkt, wenn wir unser Vertrauen auf seine Gnade setzen und nicht auf unsere Leistung.
Für Weisheit, die Stimme Gottes zu erkennen, die uns 'geliebte Kinder' nennt, und für die Kraft, uns von den kritischen Stimmen (egal ob von außen oder innen) abzuwenden, die uns zum Leistungsdenken verführen wollen.
Dass wir mutig einen Rhythmus aus Ruhezeit mit Gott und aus Dankbarkeit entspringender Hingabe entwickeln, der unser Leben und unser Umfeld positiv prägt und Jesus ehrt.