Ich bin nicht was andere sagen
Inhalt
Gedanken für deine Woche
Fünf Sätze aus der Predigt, die dich durch den Alltag begleiten. Klicke auf eine Karte, um sie zu teilen.
Gott schuf uns als sein Ebenbild, doch durch die Sünde verloren wir diese ursprüngliche Identität.
Deine wahre Identität kannst du nicht selbst bestimmen oder von der Meinung anderer ableiten.
Gottes Gerechtigkeit ist ein Spiegel, der uns zeigt: Wir sind Sünder und brauchen einen Retter.
Allein durch Gottes Gnade und den Glauben an Jesus wirst du gerecht – nicht durch deine Leistung.
In Christus bist du ein geliebtes Kind Gottes und Miterbe: Eine Identität, die niemand dir nehmen kann.
Vertiefe das Wort in deiner Kleingruppe
Hier findest du einen beispielhaften Kleingruppen-Guide mit Fragen und Impulsen zu der Predigt. Verwende ihn gerne als Ergänzung zu deiner eigenen Vorbereitung und setze ihn so ein, dass er deine Kleingruppenzeit bereichert.
Phase 1: Ankommen
Einstieg & Icebreaker
- 01
Louis hat erzählt, wie ihn das 'Bremer Abi'-Urteil verunsichert hat. Gab es in deinem Leben auch schon mal eine Situation, in der ein Urteil oder eine Meinung von außen dein Selbstbild durcheinandergebracht hat?
- 02
Die Predigt spricht darüber, dass wir uns oft von dem beeinflussen lassen, was andere über uns sagen. Gibt es etwas, das dir hilft, wenn du merkst, dass du dir zu viele Gedanken darüber machst, was andere von dir halten?
Phase 2: Deep Dive
Gesprächsfragen
Die Predigt sagt, dass wir uns unsere Identität nicht selbst geben können und paradoxerweise stark von der Meinung anderer abhängig sind. Wo erlebst du diesen Konflikt in deinem Alltag am stärksten?
Anstatt uns zu fragen, was andere über uns denken, sollen wir uns fragen: 'Was denkt Gott von mir?' Was bedeutet dieser Perspektivwechsel für dich persönlich?
Im Römerbrief wird unsere Ausgangssituation vor Gott als sündig und schuldig beschrieben. Warum ist es wichtig, diese (zunächst schmerzhafte) Erkenntnis anzunehmen, um die 'gute Nachricht' des Evangeliums wirklich zu verstehen?
Louis betont, dass wir durch den Glauben an Jesus eine 'neue Identität' als geliebte Kinder Gottes bekommen. Was bedeutet es für dich ganz persönlich, 'Kind Gottes' und 'Miterbe mit Christus' zu sein (Römer 8,14-17)?
Wenn wir in Christus sind, sagt Gott: 'Du bist mein geliebtes Kind.' Warum fällt es uns als Christen trotzdem oft schwer, das zu glauben und uns nicht von negativen Urteilen oder Lob von Menschen beeinflussen zu lassen?
Louis nennt einige Dinge, die Gott über uns sagt (z.B. 'geliebtes Kind', 'Miterbe', 'gerecht gesprochen'). Welcher dieser Gedanken ist für dich in dieser Woche besonders ermutigend oder herausfordernd, um deine Identität neu in Gott zu verwurzeln?
Phase 3: Umsetzung
Anwendung im Alltag
Nimm dir bewusst Zeit, um Gott zu bekennen, wo du deine Identität (noch) von der Meinung anderer abhängig machst oder dich davon beeinflussen lässt. Bitte ihn um Vergebung und eine neue Perspektive.
Lies diese Woche gezielt Bibelstellen (z.B. Römer 8,14-17) und suche nach Versen, die dir zeigen, was Gott über dich sagt. Schreibe dir auf, welche Wahrheiten deine Identität in Christus besonders stärken.
Übe dich im Gebet darin, Gott um Hilfe zu bitten, dass du jeden Tag mehr in der Gewissheit leben kannst, wer du in seinen Augen bist. Bitte ihn, dir zu zeigen, wie du ihn ehren kannst, statt Menschen zu gefallen.
Abschluss
Gemeinsames Gebet
Danke, Jesus, dass du unsere Schuld getragen hast und uns eine neue Identität als geliebte Kinder Gottes schenkst. Hilf uns zu erkennen, wo wir uns von menschlichen Meinungen abhängig machen, und lass uns stattdessen immer mehr sehen, wer wir in deinen Augen sind.
Bitte Gott, dass wir jeden Tag neu in unserer Identität als seine Kinder leben und uns nicht von Angst oder dem Wunsch nach menschlicher Anerkennung leiten lassen, sondern von seiner Liebe und Wahrheit.
Bete für Menschen in deinem Umfeld, die ihre Identität noch in Leistungen oder der Anerkennung anderer suchen. Bitte, dass sie Jesus kennenlernen und ihre wahre Identität in Ihm finden.