Gott ist treu – Wem kann ich wirklich vertrauen?
Inhalt
Gedanken für deine Woche
Fünf Sätze aus der Predigt, die dich durch den Alltag begleiten. Klicke auf eine Karte, um sie zu teilen.
Gott ist treu: Er hält seine Versprechen, auch wenn die Erfüllung manchmal lange dauert.
Gott lässt schlimme Dinge zu, doch er geht mit uns hindurch und segnet uns darin.
Gott wendet selbst das größte Leid und Böse zum Guten, um seinen Plan zu erfüllen.
Dein Leben Jesus anvertrauen heißt, seine Prinzipien zum Maßstab für alle Entscheidungen zu machen.
In Jesus Christus finden wir Vergebung unserer Sünden und das Versprechen ewigen Lebens.
Vertiefe das Wort in deiner Kleingruppe
Hier findest du einen beispielhaften Kleingruppen-Guide mit Fragen und Impulsen zu der Predigt. Verwende ihn gerne als Ergänzung zu deiner eigenen Vorbereitung und setze ihn so ein, dass er deine Kleingruppenzeit bereichert.
Phase 1: Ankommen
Einstieg & Icebreaker
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Wenn du an Vertrauen denkst, fällt dir spontan etwas ein, dem du blind vertraust (z.B. dein Navi, deine Kaffeemaschine oder eine bestimmte Person)? Erzähl mal kurz!
Phase 2: Deep Dive
Gesprächsfragen
Louis hat am Anfang betont, dass wir Menschen oft von Vertrauen enttäuscht werden. Was fällt dir dazu ein? Wann ist dir das vielleicht in deinem Leben begegnet?
Josef hat in seinem Leben viel Schlimmes erlebt, obwohl er Gott vertraut hat. Wie geht es dir persönlich mit der Aussage, dass Gott auch Leid zulässt?
Die Predigt sagte: 'Gott lässt schlimme Dinge zu, aber Gott geht mit Menschen in diese schlimmen Situationen rein und segnet ihn darin.' Wo siehst du dieses Prinzip in Josefs Leben? Kannst du es vielleicht auch in deinem eigenen Leben entdecken?
Josef musste 13 Jahre warten, bis sich sein Schicksal wendete. Was lernen wir daraus über Gottes Timing und wie er Dinge zum Guten wendet, auch wenn es lange dauert?
Am Ende sagt Josef: 'Ihr zwar hattet Böses gegen mich im Sinn, Gott aber hatte im Sinn, es gut zu machen, damit er täte, wie es an diesem Tag ist, um ein großes Volk am Leben zu erhalten.' (1. Mose 50,20). Was bedeutet dieser Satz für dein Verständnis von Gottes Treue, besonders wenn wir Leid erleben?
Welche der biblischen Verheißungen, die Louis genannt hat (z.B. kein einfaches Leben, Gott rettet aus Bedrängnis, keine Überlastung, alle Dinge wirken zum Guten mit, ewiges Leben), spricht dich momentan am meisten an und warum?
Phase 3: Umsetzung
Anwendung im Alltag
Überlege dir diese Woche, in welchem Bereich deines Lebens du Gott gerade besonders schwer vertrauen kannst (z.B. bei Sünde, Einsamkeit, materieller Versorgung oder Zukunftsängsten). Bring diese Sorge bewusst ins Gebet und erinnere dich an eine der biblischen Verheißungen aus der Predigt.
Wähle einen der Verse, die Louis genannt hat (z.B. Psalm 34,16-20; 1. Korinther 10,13; Römer 8,28), und schreibe ihn auf. Trag ihn diese Woche bei dir oder lege ihn an einen Ort, wo du ihn oft siehst, um dich an Gottes Treue zu erinnern.
Für die Kleingruppe: Sprecht darüber, wie ihr euch gegenseitig ermutigen könnt, an Gottes Treue festzuhalten, auch wenn die Dinge nicht so laufen, wie erhofft. Plant vielleicht eine gemeinsame Ermutigungsaktion für die Woche.
Abschluss
Gemeinsames Gebet
Wir danken dir, Gott, für deine unerschütterliche Treue, selbst wenn wir sie nicht immer verstehen. Bitte hilf uns, dir in allen Situationen unseres Lebens zu vertrauen und dran zu bleiben.
Wir bitten dich, dass wir deine Gegenwart in unseren 'persönlichen Kerkern' erkennen und erleben dürfen und dass du auch unsere schwierigen Phasen zum Guten wendest, so wie du es bei Josef getan hast.
Wir beten für Menschen, die dich noch nicht kennen, dass sie deine Vertrauenswürdigkeit erkennen und dir ihr Leben anvertrauen, damit sie die Verheißung des ewigen Lebens erfahren.