Gott lieben mit ganzer Seele
Inhalt
Gedanken für deine Woche
Fünf Sätze aus der Predigt, die dich durch den Alltag begleiten. Klicke auf eine Karte, um sie zu teilen.
Deine Beziehung zu Gott ist keine To-Do-Liste, sondern ein Date, das ungeteilte Aufmerksamkeit braucht.
Gott möchte nicht nur deine Taten oder deinen Verstand, sondern dein ganzes Herz und deine Seele.
Was die meiste ungeteilte Aufmerksamkeit bekommt, sitzt auf dem Thron deines Herzens.
Versteck deine Seele nicht vor Gott; er möchte deine echten Gefühle und Sorgen hören.
Liebe ist eine Entscheidung: Entscheide dich für Gott, selbst wenn deine Gefühle dir widersprechen – sie werden folgen.
Vertiefe das Wort in deiner Kleingruppe
Hier findest du einen beispielhaften Kleingruppen-Guide mit Fragen und Impulsen zu der Predigt. Verwende ihn gerne als Ergänzung zu deiner eigenen Vorbereitung und setze ihn so ein, dass er deine Kleingruppenzeit bereichert.
Phase 1: Ankommen
Einstieg & Icebreaker
- 01
Markus sprach davon, dass man manchmal körperlich anwesend ist, aber seelisch/gedanklich ganz woanders. Wann ging es dir zuletzt so – in einer Beziehung, bei der Arbeit oder vielleicht sogar im Gottesdienst?
- 02
Die Predigt erwähnte die 'Aufmerksamkeitsökonomie': Was bekommt im Moment die meiste ungeteilte Aufmerksamkeit in deinem Alltag und warum?
Phase 2: Deep Dive
Gesprächsfragen
Die Predigt betonte, dass emotionale und seelische Distanzierung Beziehungen schaden kann. Welche Erfahrungen hast du mit emotionaler An- oder Abwesenheit in deinen Beziehungen (zu Menschen oder zu Gott) gemacht?
Markus sagte: 'Was am meisten emotionale, ungeteilte Aufmerksamkeit von dir und mir bekommt, sitzt auf deinem und meinem Herzensthron.' Was sitzt im Moment auf deinem Herzensthron und was würdest du dir wünschen, dass dort sitzt?
Wir neigen manchmal dazu, Gefühle aus unserer Gottesbeziehung auszuklammern. Was bedeutet es für dich, Gott auch mit deiner Seele zu lieben, also mit all deinen Empfindungen, Sehnsüchten und auch deinen Kämpfen?
Der Psalmist in Psalm 42 sehnt sich nach Gott wie ein Hirsch nach frischem Wasser. Wann hast du zuletzt eine solche tiefe Sehnsucht nach Gott gespürt? Oder gibt es etwas anderes, wonach deine Seele im Moment stark dürstet?
Die Psalmisten waren ehrlich und haben Gott alles gesagt, auch ihre Trauer, Zweifel und Frustration. Fällt es dir leicht, Gott auch deine schwierigen oder 'ungeistlichen' Gefühle anzuvertrauen? Warum (nicht)?
Markus ermutigte, der Seele zu befehlen, auf Gott zu harren, selbst wenn sich die Gefühle nicht danach anfühlen. Wie kann uns die Entscheidung, Gott zu suchen und zu loben, auch in Zeiten emotionaler Trockenheit helfen?
Phase 3: Umsetzung
Anwendung im Alltag
Nimm dir diese Woche bewusst eine feste Zeitspanne (z.B. 10-15 Minuten täglich) vor, in der du 'exklusive Beziehungszeit' mit Gott verbringst – ohne Ablenkungen. Sag deiner Seele dabei bewusst: 'Hier bin ich, Gott. Ich bin ganz bei dir.'
Lies diese Woche Psalm 42 (oder einen anderen Psalm, der dich anspricht) und sprich laut oder schreib auf, welche Gefühle und Gedanken er in dir auslöst. Ermutige deine Seele dabei aktiv, sich Gott zu öffnen, egal wie es ihr gerade geht.
Überlege dir eine konkrete Ablenkung (z.B. Handy, Social Media), die oft Gottes Platz auf deinem 'Herzensthron' einnimmt, und nimm dir vor, diese in bestimmten Momenten bewusst beiseite zu legen, um dich Gott oder deinen Mitmenschen zuzuwenden.
Abschluss
Gemeinsames Gebet
Herr, wir beten um eine erneuerte Sehnsucht nach dir, dass unsere Seele wieder bewusst nach dir dürstet und sich füllen lässt.
Gott, schenke uns Mut, unsere Seele – mit allen Gefühlen, Sorgen und Zweifeln – ganz ehrlich vor dir zu öffnen und dir unsere ungeteilte Aufmerksamkeit zu schenken.
Jesus, wir danken dir, dass du das Kreuz für uns gewählt hast. Hilf uns, uns bewusst für dich zu entscheiden und dich zu lieben, auch wenn sich unsere Gefühle (noch) nicht danach anfühlen, und dass unsere Gefühle dieser Entscheidung folgen mögen.