AndersartICH Beziehungen leben
Inhalt
Gedanken für deine Woche
Fünf Sätze aus der Predigt, die dich durch den Alltag begleiten. Klicke auf eine Karte, um sie zu teilen.
Begegne anderen mit Höflichkeit und Respekt – so, wie du selbst behandelt werden möchtest.
Gott wünscht sich heile Beziehungen – zu ihm und untereinander.
Verurteile nicht voreilig, sondern schau zuerst auf den Balken im eigenen Auge.
Bete und vertraue: Gott gibt dir Gutes, nicht unbedingt, was du wünschst, aber immer das, was dich heiligt.
Je besser unsere Beziehung zu Gott ist, desto einfacher fallen uns auch die Beziehungen zu den Menschen um uns herum.
Vertiefe das Wort in deiner Kleingruppe
Hier findest du einen beispielhaften Kleingruppen-Guide mit Fragen und Impulsen zu der Predigt. Verwende ihn gerne als Ergänzung zu deiner eigenen Vorbereitung und setze ihn so ein, dass er deine Kleingruppenzeit bereichert.
Phase 1: Ankommen
Einstieg & Icebreaker
- 01
Andi hat erzählt, dass ihn manchmal Menschen nerven. Was bringt dich in Beziehungen (egal ob Familie, Freunde, Kollegen oder Gemeinde) manchmal auf die Palme?
- 02
Was ist dir das Wichtigste für gute, gesunde Beziehungen?
Phase 2: Deep Dive
Gesprächsfragen
Jesus fordert uns auf, zuerst den 'Balken' in unserem eigenen Auge zu sehen. Wo könntest du in einer aktuellen Beziehungsherausforderung deinen eigenen Anteil oder eine eigene Schwäche entdecken?
Die Predigt hat erklärt, dass 'Richten' nicht bedeutet, jegliche Kritik zu vermeiden, sondern mit einer selbstgerechten Haltung zu verurteilen. Wo ist für dich die Grenze zwischen hilfreichem Feedback und verurteilendem Richten?
Jesus vergleicht Gebet mit der Beziehung eines Kindes zu seinen Eltern: Gott gibt uns Gutes, auch wenn unsere Wünsche manchmal 'kindisch' oder nicht zu unserem Besten sind. Wie verändert diese Perspektive deine Sicht auf 'unerhörte' Gebete?
Jakobus schreibt, dass wir manchmal 'übel bitten', um unsere 'Lüsten zu vergeuden'. Wie können wir im Gebet unsere eigenen Wünsche stärker an Gottes guten Willen und seine Ziele für unser Leben anpassen?
Die Goldene Regel ('Alles, was ihr wollt, dass euch die Menschen tun sollen, das tut ihnen auch') ist der Kern, um andersartige Beziehungen zu leben. In welcher konkreten Beziehung fällt es dir gerade besonders schwer, diese Regel anzuwenden?
Andi sagt: 'Gebet ist nicht alles, aber ohne Gebet ist alles nichts.' Wie kann ein tieferes, aufrichtiges Gebetsleben – auch wenn du manchmal um Dinge bittest, die Gott anders sieht – deine Beziehungen zu anderen positiv verändern?
Phase 3: Umsetzung
Anwendung im Alltag
Wähle in dieser Woche eine konkrete Beziehung aus (Ehepartner, Kind, Kollege, Freund, etc.), die dich gerade herausfordert oder in der du Konflikte erlebst. Nimm dir bewusst 15 Minuten Zeit, um ins Gebet zu gehen.
Bitte Gott, dir in diesen 15 Minuten ehrlich zu zeigen, wo dein eigener 'Balken' in dieser Beziehung liegt und was dein Anteil am Konflikt ist. Warte danach 5 Minuten in Stille, um auf einen Gedanken oder Impuls von Gott zu hören. Bitte ihn im Anschluss, wie du dieser Person in dieser Woche konkret Gutes tun oder sie ermutigen kannst, ganz im Sinne der Goldenen Regel.
Abschluss
Gemeinsames Gebet
Himmlischer Vater, hilf uns, ehrlich auf unser Herz zu schauen und unsere eigenen 'Balken' in Beziehungen zu erkennen. Schenke uns die Demut, uns zuerst selbst zu verändern.
Jesus, lehre uns, die Goldene Regel in unserem Alltag mutig anzuwenden. Gib uns die Kraft und die Liebe, anderen so zu begegnen, wie wir uns wünschen, dass sie uns begegnen.
Heiliger Geist, stärke unser Gebetsleben. Hilf uns, unsere Wünsche an Gottes Willen anzupassen, damit unsere Beziehungen zu Gott und zu den Menschen um uns herum geheilt werden und ein Segen sind.