Mutig glauben
Inhalt
Gedanken für deine Woche
Fünf Sätze aus der Predigt, die dich durch den Alltag begleiten. Klicke auf eine Karte, um sie zu teilen.
Leiden ist Gottes Schule, die uns näher zu ihm bringt und unseren Glauben stärkt.
Sei ein lebendiger Fisch: Schwimme mutig gegen den Strom der Welt und lebe für Gottes Willen.
Jeder Mensch wird vor Gott Rechenschaft ablegen – lebe daher mutig mit Blick auf das ewige Ziel.
An eurer Liebe zueinander werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid.
Wer Jesus nachfolgt, muss mit Missverständnissen und Ausgrenzung rechnen – doch Gott sieht dein Ziel.
Vertiefe das Wort in deiner Kleingruppe
Hier findest du einen beispielhaften Kleingruppen-Guide mit Fragen und Impulsen zu der Predigt. Verwende ihn gerne als Ergänzung zu deiner eigenen Vorbereitung und setze ihn so ein, dass er deine Kleingruppenzeit bereichert.
Phase 1: Ankommen
Einstieg & Icebreaker
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Der Prediger Frank hat uns ermutigt, als 'lebendiger Fisch' gegen den Strom zu schwimmen. Gab es in deinem Leben schon einmal eine Situation, in der du dich bewusst entschieden hast, anders zu sein als die Mehrheit um dich herum, weil es dir wichtig war?
Phase 2: Deep Dive
Gesprächsfragen
Die Predigt betont, dass Leiden zum Christenleben dazugehört und Gott uns dadurch in die 'Schule nimmt'. Wie siehst du das in deinem eigenen Leben? Hast du Situationen erlebt, in denen Schwierigkeiten deinen Glauben gestärkt oder dich Gott nähergebracht haben?
Frank hat uns herausgefordert, uns klar für den Willen Gottes zu entscheiden und nicht dem 'Willen der Nation' zu folgen, da es kein 'entweder/oder' gibt. Wo fällt es dir in deinem Alltag am schwersten, diesen Weg konsequent zu gehen?
Manchmal werden wir als Christen missverstanden oder sogar ausgegrenzt, weil wir uns anders entscheiden. Wann hast du so etwas erlebt und wie bist du damit umgegangen? Was hat dir geholfen, standhaft zu bleiben?
Petrus ruft dazu auf, 'vor allen Dingen eine anhaltende Liebe untereinander' zu haben, denn 'Liebe bedeckt eine Menge Sünden'. Was bedeutet das für deine Beziehungen in der Gemeinde oder auch zu Menschen außerhalb des Glaubens? Wo siehst du bei dir selbst 'Nachtragen' oder 'Rechthaberei' als Hindernis?
Der Prediger ermutigte uns, einen 'Blick für andere' zu haben und unsere Gaben und Zeit einzusetzen, um uns gegenseitig aufzufangen. Welche konkrete Möglichkeit siehst du in der kommenden Woche, diese Art von Dienlichkeit und Gastfreundschaft zu leben?
Am Ende der Predigt ging es darum, dass unser Leben Gott verherrlichen soll. Was kannst du konkret tun, damit Gott in deinem Leben an erster Stelle steht und das auch für andere sichtbar wird?
Phase 3: Umsetzung
Anwendung im Alltag
Wähle in der kommenden Woche bewusst eine Situation aus, in der du die Entscheidung triffst, nicht 'mit dem Strom zu schwimmen', sondern Gottes Willen zu folgen – auch wenn es unbequem ist. Tausche dich gern mit jemandem darüber aus.
Denke über eine Person nach, die dich in letzter Zeit vielleicht 'angeeckt' hat. Entscheide dich bewusst, dieser Person ohne Gegenleistung zu vergeben oder sie mit Liebe zu sehen, anstatt nachtragend zu sein. Bete dafür, dass Gott dir dabei hilft.
Überlege, wie du in dieser Woche 'einen Blick für andere' haben kannst. Könntest du zum Beispiel jemanden einladen, einen Anruf tätigen oder praktische Hilfe anbieten, um soziale Nähe zu schaffen, wie es die frühe Gemeinde tat?
Abschluss
Gemeinsames Gebet
**Für Standhaftigkeit im Glauben:** Beten wir darum, dass Gott uns Mut und Kraft schenkt, als 'lebendige Fische' gegen den Strom zu schwimmen und standhaft zu bleiben, auch wenn wir dafür missverstanden oder belächelt werden.
**Für Liebe und Vergebung in der Gemeinschaft:** Beten wir für unsere Gemeinde (oder unsere Beziehungen), dass die Liebe untereinander wächst, wir bereit sind, einander zu vergeben und Gastfreundschaft leben, damit unsere Verbundenheit sichtbar wird und Gott dadurch verherrlicht wird.
**Für einen klaren Blick auf das Ziel:** Bitten wir Gott, dass wir unser Leben bewusst 'mit Blick auf das Ziel' – die Rechenschaft vor ihm und seine ewige Herrlichkeit – führen und täglich danach streben, ihn in allem zu ehren.